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rot-weiß-rote Damen Erfolge in Hinzenbach

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06.02.2012 Hinzenbach: Samstag und Sonntag wurde der erste Damen-Skisprung Weltcup in Österreich durchgeführt. Fünf Österreicherinnen gingen an den Start. Darunter auch die beiden Oberösterreicherinnen Jacqueline Seifriedsberger und Katharina Keil.

Trotz eisiger Kälte waren am Samstag rund 1.700 Besucher gekommen um die 48 Damen aus 13 Nationen bei ihrem ersten Österreicheinsatz zu sehen und anzufeuern.

Allerdings war einmal mehr der Wind „Spielverderber“. Getroffen hat es diesmal die Lokalmatadorin Jacqueline Seifriedsberger, die sich mit einem 88,5 Meter Satz im zweiten Sprung  an die Spitze gesetzt hat und beim Abbruch vor den letzten drei Springerinnen auf Rang sieben lag. Ein Top 10 Platz wäre am Samstag durchaus möglich gewesen. Sie kam im ersten Durchgang gut vom Schanzentisch weg, fiel aber am Ende einfach durch und musste sich mit Rang 21 begnügen.

Am Sonntag war das Glück auf ihrer Seite: Seifriedsberger ging im ersten Durchgang vor heimischen Publikum mit einem Satz von 89,5 m in Führung. Mit einem Sprung von 83,5 m im zweiten Durchgang erreichte sie in der Endwertung Rang fünf und lieferte eine tadellose Leistung ab.

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Jacqueline Seifriedsberger

„Ich bin superglücklich über den gelungenen Sprung im ersten Durchgang. Ich hoffe, dass ich bei den nächsten Bewerben auch mal zwei gute Durchgänge runterbringe. Dann ist sicher auch ein Stockerlplatz drinnen. Nach Val di Fiemme mein bestes Weltcupergebnis. Ich bin voll zufrieden und danke dem heimischen Publikum für die tolle Unterstützung“, freute sich Seifriedsberger.

Auch Damentrainer Harald Rodlauer zeigte sich zufrieden: „Jacqueline Seifriedsberger hat eine Topleistung gebracht. Tut mir leid für sie, dass sie es nicht aufs Stockerl geschafft hat. Sie hatte im zweiten Durchgang nicht die besten Verhältnisse, aber es wird nicht mehr lange dauern, dass sie die nächste Wettkämpfe mal unter die ersten Drei springt.“

Beim Bewerb am Samstag feierte Daniela Iraschko ihren ersten Weltcupsieg nach nur einem Durchgang. Kälte und Wind waren die äußeren Begleiter des Bewerbs auf der 94 Meter Anlage in Hinzenbach. Schlussendlich entschied die Jury im zweiten Durchgang die Konkurrenz abzubrechen und nur den ersten Durchgang zu werten.

„Das hier in Hinzenbach ist voll der Wahnsinn. Ich hatte leichte Thermik und einen total lässigen Probesprung.  Ich bin im Bewerb ziemlich aggressiv angefahren.  Ich hab gehofft, dass ich wieder einen guten Aufwind erwische und habe alles auf eine Karte gesetzt. Mit zwei Heimsiegen  ist für mich alles perfekt gelaufen“, so die Zweifachsiegerin Iraschko.

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HENDRICKSON Sarah, IRASCHKO Daniela, VAN Lindsey

Fotos: Andreas Maringer

 
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